Rechtliche Betrachtung von Kryptowährungen

Rechtliche Sichtweise auf Kryptowährungen 

Sehr vielfältig ist das Einsatzgebiet von der Blockchain. Es gibt Kryptowährungen wie Ether und Bitcoin und sie sind nur ein kleiner Teil der neuen Technologie. Mit ihnen gibt es sogenannte Projekte in denen VC-Mittel investiert werden und das in Milliardenhöhe. Es gibt spezielle Rechtsanwälte die einem zu den Blockchain-Projekten beraten.

Kryptos und Steuer: Die Sichtweise der Finanzämter

Oft machen die Anwälte im Venture- und Startup Capital-Bereich die Erfahrung, dass bei den Startups und deren Gründer die Steuerthemen meistens nur eine Nebenrolle einnehmen. Bei den Startups und FinTecs ist im Kryptowährungsbereich der Blickwinkel um einiges größer. Von den Investoren und den Gründern Sind Steuerfragen in diesen Geschäftsbereichen von großer Bedeutung.

JustiziaHier spielen aber die kleinen allgemeinen Fragen nicht so eine große Rolle wie die spezifische Steuerbelastung. In Deutschland sind Altcoins und Bitcoins nicht als gesetzliches Zahlungsmittel oder als gesetzliche Währung anerkannt. Wichtig ist hierbei für die Kryptowährungshändler und auch für die gewerblichen Investoren, welche Steuern auf die Gewinne anfallen. Die Kryptowährungsgeschäfte sind auf jeden Fall steuerpflichtig. Im Handel von Altcoins und Bitcoins Unterfallen auf jeden Fall die Gewinne den allgemeinen Ertragssteuern. Es ist ganz egal ob ein Personenhandelsgeschäft, eine privat Person oder eine Kapitalgesellschaft mit Kryptowährung handelt, es fallen trotzdem Körperschaft-, Einkommen-, und Gewerbsteuern an.

Die Einschätzung der Finanzämter zu den Spekulationsgewinnen der Einkommensteuerseite ist Hervorzuheben. Seit 2009 fällt bei Zinsgewinnen und Aktien- und Wertpapierhandel eine Quellensteuer an. Auch eine Abgeltungssteuer von 25 Prozent wird auf einem zukommen. Die Anleger, die im Kryptowährung- und Bitcoinhandel aktiv sind, können nach Meinung der Finanzverwaltung auch private Veräußerungsgeschäfte betreiben. Die Gewinne werden aber auch versteuert. Die Privatpersonen haben aber eine Freigrenze von 600,00 Euro. Wenn der Privatanleger die Kryptowährungen für eine Frist von einem Jahr hält, dann sind die Veraüßerungsgewinne steuerfrei.

Kryptos und Recht: Blickwinkel des Rechtsanwalts

Heute wird der Bitcoin als Leitwährung der Kryptowelt begriffen. Nach den Erschütterungen der Insolvenz vom Finanzinstitut Lehman Brothers 2009 ist der Bitcoin angetreten. Auch angetreten ist der durch die resultierenden Banken- und Finanzkrisen. Das Ziel der Krypowährung war es eigentlich die privaten Kreditinstitute und die Zentralbanken entbehrlich zu machen. Der Besitz von Bitcoins ist in Deutschland auch Legal. Der Besitz von Bitcoins unterliegt weder aufsichtsrechtlichen noch strafrechtlichen Beschränkungen oder einem Verbot. In Deutschland ist der Rechtscharakter vom Bitcoin noch gar nicht abschließend geklärt.

Mit den ersten Fragen haben sich die Stellungsrahmen und Gerichtsentscheidungen der Verwaltung auseinandergesetzt. Weitere Rechtsfragen bleiben weiterhin unbeantwortet. Der Bitcoin wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht als nichtstaatliche Ersatzwährung begriffen und er unterscheidet sich vom Buchgeld der Geschäftsbanken und vom Fiatgeld der Notbanken. Der Bitcoin kann aber nicht unbegrenzt ausgegeben werden. Der Bitcoin ist eine Währung in limitierter Auflage. Er wurde nur mit einer Beschränkung programmiert. Der Bitcoin wird in der juristischen Fachliteratur als unvereinbar mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch beschrieben.

Im Blockchain-Protokoll sind die dokumentierten Transaktionen nicht korrigierbar und sie können rückwirkend auch nicht mehr geändert werden. Deswegen sehen die deutschen Juristen einen Widerspruch zu dem geltenden Zivilrecht. Die Blockchain-Geschäftsmodelle wachsen und deswegen zeichnen sich heute schon für die Blockchain-Technologie einige adapierende Schiedsverfahren ab. Dort werden dann Streitigkeiten über die Blockchain-Geschäfte geregelt und entschieden. Die Entwicklung von diesem Schiedsverfahren ist erfolgreich, wenn sie sich an die nationalen Gesetze halten.

Es gibt neben dem Bitcoin aber auch viele weitere Kryptowährungen. Beispielsweise müssen Personen, die sich für den Erwerb von Lumens entschieden haben, andere Rechtsfragen klären als beim Bitcoin. Zwar handelt es sich bei Stellar Lumens auch um eine kryptische Währung, allerdings ist der Anwendungsbereich ein komplett anderer. Und auch die Möglichkeiten und das Transferprotokoll unterscheiden sich. Daher ist eine allgemeine Aussage über die Rechtslage sehr schwer zu geben und es muss von Coin zu Coin entschieden werden.

Exchanges, Börsen und Tausch – Rechtliches & Steuern

Beim gewerblichen Handel mit Kryptowährungen stellt sich wie bei den meisten Finanzgeschäften die Frage nach rechtlich-öffentlichen Erlaubnissen und auch der Rolle der BaFin. Im Kryptowährungsbereich besteht eine Gesamtkapitalisierung. Deswegen ist es zu erwarten, dass diese Währungen immer weiter in den Fokus von der BaFin geraten werden.

Die Geschäfte im Finanzbereich, die gegen eine gesetzliche Erlaubnis verstoßen, müssen mit einer Strafe rechnen. Die finanzdienstleistungsrechtlichen Spielregeln und auch die Banken sollten bekannt sein und ebenso beachtet werden. So lassen sich in der Regel Risiken vermeiden. Die BaFin hat klar gestellt, dass diese Währung kein Buchgeld oder Geld der Banken ist, sondern eine Rechnungseinheit. Die Bitcoins sind also vergleichbar mit Devisen. Daher müssen Kryptowährungshändler Anforderungen verschiedenster Aufsichtsgesetze genau beachten. Dazu können auch das Geldwäschegesetz, das Kreditwesengesetz, das Vermögensgesetz und das Wertpapierhandelsgesetz zählen.

Die Einhaltung regulatorischer Standards ist auch eine Frage von Professionalität, welche bei Investoren und Kundenansprache eine große Rolle spielt. Deswegen sollte auch die Einhaltung des Rechtsrahmens nicht nur als eine Pflicht begriffen werden. Allerdings sollten sich Investoren schon über die Seriösität, Legalität und den Sitz der Exchange Börse informieren, bevor sie mit dem Handel beginnen. Binance ist eine der Börsen, die auf Kryptowährungen spezialisierten Protalen wie Kryptopedia, einen guten Ruf genießt. Dennoch müssen Händler auch hier Daten wie den Sitz der Börse im Ausland beachten, damit nicht nach dem Handel rechtliche Probleme eintreten.

ICO Regulierungen & Startup Finanzierungen

Es etablierte sich durch zunehmender Akzeptanz der Kryptowährungen eine ganz neue Form der Unternehmensfinanzierung durch Startups auf einer Basis der Kryptowährung. Drei Milliarden US-Doller wurden bereits von finanzierungsbedürftigen Startups der digitalen Börsengänge eingesammelt. Über ein sogenanntes ICO weist die Unternehmensfinanzierung Charakterzüge einer Finanzierung mit Hilfe von klassischen Börsengangs auf. Dieser Begriff ist allerdings noch sehr unscharf.

Mit einem ICO versuchen viele junge Unternehmen diese Regulierungen zu umgehen. Viele Startups achten bei der Planung des ICO darauf, dass die Erlaubnispflicht verhindert wird.

 

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