Bodenlose Frechheit

Donnerstag, den 17. September 2009

Manchmal schlägt man die Zeitung auf und erfährt etwas Neues über sich. So ging es heute Morgen zumindest offiziellen Vertreter des WWF und des DGB. Diese wurden nämlich ohne ihr Wissen auf einer SPD-Anzeige als offizielle Steinmeier-Unterstützer geführt.

Hier die Reaktionen:

WWF: “Bodenlose Frechheit”

DGB: “Eine völlig unzulässige Vereinnahmung”

DGB: “Nicht hinzunehmenden Grenzüberschreitung”

Wieder einmal beeindruckt uns die taktische Raffinesse der Kollegen im Willy-Brandt-Haus. Wir lernen wo wir können, deshalb haben auch wir eine neue  Unterstützer-Homepage erstellt.


Artikel versenden:
Facebook!MySpace!TwitterGoogle!Yahoo!Live!BloggerDigg!Del.icio.us!LinkedInMister-Wong!

10 Kommentare zu “Bodenlose Frechheit”
  1. geschrieben von team033617 am Donnerstag, 17. September 2009 um 23:57

    Tja so sind sie bei der SPD eben.
    Sie LINKen einen wo sie nur können.

  2. geschrieben von team033617 am Freitag, 18. September 2009 um 00:07

    Mir ist grade was dazu eingefallen…habs euch Hochgeladen. =)

    Liebe Grüße
    Christian

    http://img40.imageshack.us/i/genossenbeimluegen.jpg/

  3. geschrieben von m b am Freitag, 18. September 2009 um 08:43

    offensichtlich ist bei der spd - wie die vergangenheit bei simonis und ypsilanti zeigt - der brutalstmöglichste Machttrieb so stark ausgeprägt, dass ihr jedes auch noch so unseriöse und unfaire Mittel recht ist. Ich bin entzsetzt - glaubwürdiger und fairer Wahlkampf sieht anders aus !

  4. geschrieben von Christian Reinboth am Freitag, 18. September 2009 um 10:05

    Wirklich unglaublich, was sich die SPD da geleistet hat - Wahlkampf um jeden Preis. Da kann man nur hoffen, dass der Skandal um die Wahlwerbung mindestens ebensoviele Menschen erreicht wie die Wahlwerbung selbst.

  5. geschrieben von Schumi81 am Freitag, 18. September 2009 um 11:12

    Das ist ja nicht nur Betrug am potentiellen Wähler, sondern in der freien Wirtschaft gilt so etwas als unlauterer Wettbewerb und Verletzung von Persönlichkeitsrechten!
    Wenn z.B. Chelsea London keine Transfers in den nächsten 2 Perioden durchführen darf, könnte man dann nicht auch mal darüber nachdenken der SPD bei der nächsten Wahl, oder in der letzten Woche vor der Wahl die Werbung zu verbieten, ist ja im Prinzip ein nicht so viel anders das Vergehen ;-)

  6. geschrieben von supamama am Freitag, 18. September 2009 um 13:10

    Haben die gesammelten Unterstützer schon protestiert ?
    ;-)

  7. geschrieben von um8 am Sonntag, 20. September 2009 um 17:03

    und wenn sie könnten würden sie auch Wähler erfinden nur um die 30% zu packen !

  8. geschrieben von um8 am Sonntag, 20. September 2009 um 17:14

    peinliche Vögel !

  9. geschrieben von alter hase am Montag, 21. September 2009 um 14:20

    Diese unlauteren Machenschaften helfen der SPD auch nicht mehr:
    “Das Glück hat auf die Dauer nur der Bessere”(Napoleon)- und der Bessere ist nun mal Angela Merkel
    (siehe auch mein Foto-Album “SPD geht baden” von vergangener Woche)

  10. geschrieben von Christian Reinboth am Dienstag, 22. September 2009 um 19:47

    Auch Senta Berger hat es erwischt:

    „Ich fühle mich missbraucht, es ist leichtfertig und ziemlich unverschämt, wie hier mit mir umgegangen wird“, sagte die Präsidentin der Deutschen Filmakademie.

    Nachdem sie den ihr vorgelegten Anzeigentext in der Nacht nach einer Filmpremiere gelesen habe, habe sie sofort die SPD-Parteizentrale angerufen und sie darüber informiert, dass sie mit Text und Inhalt dieser Anzeige nicht einverstanden sei. Dennoch sei die Anzeige kurzfristig mit ihrem Namen erschienen.

    Berger: „Ich distanziere mich nicht von der gegenwärtigen Kulturpolitik der CDU, wir haben in den letzten Jahren mit Staatsminister Bernd Neumann sehr gut zusammengearbeitet. Es hat noch nie jemand in seinem Amt gegeben mit so viel Rückhalt in der Politik, der für uns Filmschaffende so vieles durchgesetzt und damit bewirkt hat.“

    http://www.bild.de/BILD/politik/2009/09/22/eklat-im-steinmeier-wahlkampf/senta-berger-distanziert-sich-von-spd-anzeige.html

    Die Angelegenheit nimmt langsam unheimliche Dimensionen an. Kennt denn die Nordkurve jetzt gar keine Grenzen mehr?