Donnerstag, den 17. September 2009
Manchmal schlägt man die Zeitung auf und erfährt etwas Neues über sich. So ging es heute Morgen zumindest offiziellen Vertreter des WWF und des DGB. Diese wurden nämlich ohne ihr Wissen auf einer SPD-Anzeige als offizielle Steinmeier-Unterstützer geführt.
Hier die Reaktionen:
DGB: “Eine völlig unzulässige Vereinnahmung”
DGB: “Nicht hinzunehmenden Grenzüberschreitung”
Wieder einmal beeindruckt uns die taktische Raffinesse der Kollegen im Willy-Brandt-Haus. Wir lernen wo wir können, deshalb haben auch wir eine neue Unterstützer-Homepage erstellt.








Tja so sind sie bei der SPD eben.
Sie LINKen einen wo sie nur können.
Mir ist grade was dazu eingefallen…habs euch Hochgeladen. =)
Liebe Grüße
Christian
http://img40.imageshack.us/i/genossenbeimluegen.jpg/
offensichtlich ist bei der spd - wie die vergangenheit bei simonis und ypsilanti zeigt - der brutalstmöglichste Machttrieb so stark ausgeprägt, dass ihr jedes auch noch so unseriöse und unfaire Mittel recht ist. Ich bin entzsetzt - glaubwürdiger und fairer Wahlkampf sieht anders aus !
Wirklich unglaublich, was sich die SPD da geleistet hat - Wahlkampf um jeden Preis. Da kann man nur hoffen, dass der Skandal um die Wahlwerbung mindestens ebensoviele Menschen erreicht wie die Wahlwerbung selbst.
Das ist ja nicht nur Betrug am potentiellen Wähler, sondern in der freien Wirtschaft gilt so etwas als unlauterer Wettbewerb und Verletzung von Persönlichkeitsrechten!
Wenn z.B. Chelsea London keine Transfers in den nächsten 2 Perioden durchführen darf, könnte man dann nicht auch mal darüber nachdenken der SPD bei der nächsten Wahl, oder in der letzten Woche vor der Wahl die Werbung zu verbieten, ist ja im Prinzip ein nicht so viel anders das Vergehen
Haben die gesammelten Unterstützer schon protestiert ?
und wenn sie könnten würden sie auch Wähler erfinden nur um die 30% zu packen !
peinliche Vögel !
Diese unlauteren Machenschaften helfen der SPD auch nicht mehr:
“Das Glück hat auf die Dauer nur der Bessere”(Napoleon)- und der Bessere ist nun mal Angela Merkel
(siehe auch mein Foto-Album “SPD geht baden” von vergangener Woche)
Auch Senta Berger hat es erwischt:
„Ich fühle mich missbraucht, es ist leichtfertig und ziemlich unverschämt, wie hier mit mir umgegangen wird“, sagte die Präsidentin der Deutschen Filmakademie.
Nachdem sie den ihr vorgelegten Anzeigentext in der Nacht nach einer Filmpremiere gelesen habe, habe sie sofort die SPD-Parteizentrale angerufen und sie darüber informiert, dass sie mit Text und Inhalt dieser Anzeige nicht einverstanden sei. Dennoch sei die Anzeige kurzfristig mit ihrem Namen erschienen.
Berger: „Ich distanziere mich nicht von der gegenwärtigen Kulturpolitik der CDU, wir haben in den letzten Jahren mit Staatsminister Bernd Neumann sehr gut zusammengearbeitet. Es hat noch nie jemand in seinem Amt gegeben mit so viel Rückhalt in der Politik, der für uns Filmschaffende so vieles durchgesetzt und damit bewirkt hat.“
http://www.bild.de/BILD/politik/2009/09/22/eklat-im-steinmeier-wahlkampf/senta-berger-distanziert-sich-von-spd-anzeige.html
Die Angelegenheit nimmt langsam unheimliche Dimensionen an. Kennt denn die Nordkurve jetzt gar keine Grenzen mehr?