Über 3.000 Besucher sorgten auch in diesem Jahr für eine volle Halle und beste Stimmung beim Politischen Aschermittwoch in Demmin. CDU.TV war mit dabei beim Auftritt von Angela Merkel in ihrem Heimatwahlkreis.
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Super-Stimmung im hohen Norden: Angela Merkel beim Politischen Aschermittwoch in Demmin
Donnerstag, den 18. Februar 2010
Merkel: „Wir interessieren uns nicht nur für Gruppen, sondern für alle“
Mittwoch, den 17. Februar 2010

Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich von den Äußerungen des FDP-Vorsitzenden Guido Westerwelle zu den Hartz-IV-Sätzen distanziert. “Ich sage deutlich: Das sind nicht meine Worte, das ist nicht mein Duktus”, sagte die CDU-Vorsitzende am Mittwochabend beim politischen Aschermittwoch in Demmin. Wie im normalen Leben gebe es auch in der Politik Unterschiede zwischen Menschen sowie zwischen kleinen Parteien und Volksparteien. “Wir sind die Partei, die Maß und Mitte hat. Wir interessieren uns nicht nur für Gruppen, sondern für alle”, unterstrich Merkel. “Das ist unser Credo, das hat die Soziale Marktwirtschaft stark gemacht”.
Zugleich zeigte die Kanzlerin kein Verständnis für die Kritik von SPD und Grünen, die sie als “ideenlose Leute” bezeichnete. Obwohl die rot-grüne Bundesregierung die Arbeitsmarktreformen richtigerweise auf den Weg gebracht habe, seien die beiden Parteien nicht bereit, Fehlentwicklungen zu korrigieren. “Wir wissen, dass das Geld erst verdient werden muss, damit man es hinterher den Schwachen geben kann”, rief Merkel in den Applaus der Zuhörer. Soziale Marktwirtschaft bedeute gleichermaßen Stärkung der Leistungsträger und Solidarität mit den Schwachen.
Sozialer Aufstieg gelinge am ehesten über eine gute Bildung und Ausbildung, versicherte die CDU-Vorsitzende. Deshalb werde die christlich-liberale Koalition 12 Milliarden Euro zusätzlich für Bildung ausgeben. Da Deutschland nur über geringe Rohstoffvorkommen verfüge, seien die Menschen “unser Schatz”. Sie brauchten zukunftsfähige Arbeitsplätze und keinen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn. Ein Industrieland wie Deutschland müsse auch immer Energieland sein, sagte Merkel weiter. Die Energiepolitik dürfe weder Arbeitsplätze noch Wirtschaftlichkeit kosten. Deshalb könne derzeit weder auf die Kernenergie als Brückentechnologie noch auf moderne Kohlekraftwerke verzichtet werden.
Im Euroraum muss jeder auf eine solide Haushaltspolitik achten
Merkel erinnerte daran, dass Deutschland als einziges Land mitten in der globalen Wirtschaftskrise eine Schuldenbremse im Grundgesetz verankert habe. Ab dem Jahr 2016 darf der Bund und ab 2020 dürfen die Länder nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen. Dies sei wichtig, damit die Jungen in einer alternden Gesellschaft überhaupt noch Gestaltungsspielräume hätten. In diesem Zusammenhang forderte die Bundeskanzlerin Griechenland zu einem nachhaltigen Konsolidierungskurs auf. So wie sich Deutschland um eine vernünftige Haushaltspolitik bemühe, werde das auch von Griechenland erwartet. Mit dem griechischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou sei sie sich darin einig, dass harte Sparmaßnahmen nötig seien. Scharfe Kritik übte die Regierungschefin an den Banken, die beim Fälschen der griechischen Haushaltsstatistiken geholfen hatten.
Auch die Hinterziehung von Steuern mit Hilfe ausländischer Banken sei kein Kavaliersdelikt. Deutschland könne nur zusammenhalten, wenn jeder seinen Beitrag erbringe. Dessen ungeachtet seien Steuerzahler keine “Klientel”, denn sie finanzierten die Leistungen für die Schwächeren. Um die Facharbeiter, Meister, Ingenieure und Mittelständler zu motivieren, halte die christlich-liberale Koalition an der Einführung eines gerechteren und niedrigeren Steuersystems fest.
Angela Merkel: “Wir wollen Volkspartei für jeden sein”.
Freitag, den 15. Januar 2010
Der CDU-Bundesvorstand hat zum Abschluss seiner zweitägigen Klausurtagung die “Berliner Erklärung” verabschiedet. Die Klausurtagung stand ganz im Zeichen der Analyse der vorangegangenen Bundestagswahl sowie des Ausblicks auf die kommenden Aufgaben.
Klimagipfel
Donnerstag, den 17. Dezember 2009

Kanzlerin Merkel drängt auf ein verpflichtendes UN-Klimaabkommen, das die Erderwärmung auf zwei Grad begrenzt. Foto: Hammes
Angela Merkel ist heute nach Kopenhagen gereist, um an der UN-Klimakonferenz teilzunehmen. In einem Statement vor ihrem Abflug sagte sie: „Deutschland und ich ganz persönlich wollen ein politisches Rahmenabkommen treffen mit ambitionierten Zielen.” Die Verhandlungen, so die Bundeskanzlerin weiter, scheinen aber zu stocken. Sie werde sich in den kommenden Tagen mit ganzer Kraft für einen Erfolg einsetzen. „Ich glaube, wenn auf allen Seiten der gute Wille da ist und jeder bereit ist, sich ein Stück zu bewegen, sollte es möglich sein.” Bereits zuvor hatte Merkel im Bundestag vor einem Scheitern des Gipfels gewarnt. Sollte die internationale Staatengemeinschaft auf die notwendigen Weichenstellungen verzichten, riskiere sie dramatische Schäden. Viel zu wenig werde darüber gesprochen, was Nicht-Handeln koste.
Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: http://www.cdu.de/portal2009/26423_29559.htm
Wir bleiben Kanzlerin!
Mittwoch, den 28. Oktober 2009

© Markus Hammes
Kurz vorher übereichte ihr Bundespräsident Horst Köhler im Schloss Bellevue die Ernennungsurkunde. Gegen Nachmittag bekamen dann auch die neuen Minister ihre Ernennungsurkunden und wurden ebenfalls anschließend im Bundestag vereidigt.
Es ist auch der Verdienst des teAM Deutschland, dass Angela Merkel unsere Bundeskanzlerin bleibt. Dafür möchten wir Danke sagen.
Mehr zu der heutigen Vereidigung findet ihr hier.







